Offener Sternhaufen Messier 37

Objektbeschreibung

Messier 37
Messier 37: Offener Sternhaufen in Auriga; 500 mm Cassegrain 3625 mm f/7.2; SBIG STL11K; 10+10+10+10 min LRGB; Sternwarte Lischerli, Ottenleuebad, Berner Oberland; © 2009 Radek Chromik

M 37 ist der schönste der drei hellen Messier-Sternhaufen im Sternbild Auriga (Fuhrmann). Die anderen beiden sind M 36 und M 38. Er wurde erstmals 1654 von Giovanni Hodierna gefunden und dann am 2. September 1764 von Charles Messier wiederentdeckt. Der Sternhaufen enthält etwa 150 Sterne bis zu 12.5 Magnituden. Insgesamt dürften es mehr als 500 Sterne haben. Die stellare Population unterscheidet sich von der von M 36 und dürfte älter sein. Das Alter wird etwas über 200 Millionen Jahre geschätzt. Die jüngsten Sterne sind vom Typ B9V und die meisten der anderen hellen Sterne sind A-Sterne der Hauptreihe. Der Haufen enthält auch mindestens ein Dutzend rote Riesen. Der hellste von diesen ist 9.5 mag hell und fällt in der Nähe des Zentrums auf wie ein roter Rubin in einem Feld Diamanten. Die Entfernung des Sternhaufens beträgt mit 1383 pc bis 1400 pc geringfügig mehr als M 36. [4, 145, 196]

— 11. 2. 2021, Bernd Nies

«The Complete New General Catalogue and Index Catalogue of Nebulae and Star Clusters» von J.L.E. Dreyer, nachbearbeitet 1988 von Roger W. Sinnott [142]. Koordinaten in B2000.0.
Name Typ RA [hm] Dec [dm] Const ⌀ ['] vMag Beschreibung
NGC 2099OC05 52.4+32 33Aur24.5.6Cl, Ri, pCM, st L & S; = M37

Auffindkarte

Der offene Sternhaufen befindet sich östlich des Pentagons im Sternbild Auriga (Fuhrmann) und ist in einer dunklen Nacht von blossem Auge sichtbar. Beste Beobachtungszeit ist September bis April.

Karte mithilfe von SkySafari 6 Pro [149] und STScI Digitized Sky Survey [160] erstellt.

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