Kugelsternhaufen Messier 68

Messier 68: Aufnahme mit dem Hubble Weltraumteleskop. © ESA/Hubble & NASA [245]

Geschichte

Der Kugelsternhaufen M 68 wurde am 9. April 1780 von Charles Messier entdeckt, welcher dazu schrieb: «Nebel ohne Sterne unter dem Raben und der Wasserschlange; er ist sehr schwach, sehr schwierig mit dem Fernrohr wahrzunehmen; daneben ist ein Stern 6. Grössenklasse.» [281] Wilhelm Herschel schrieb: «Ein wunderschöner Sternhaufen, extrem reich und so komprimiert, dass die meisten Sterne miteinander vermischt sind. es ist nahezu 3' breit und ungefähr 4' lang, aber hauptsächlich rund, und es gibt nur sehr wenige verstreute Sterne.» [217]

Physikalische Eigenschaften

Die Entfernung von M 68 beträgt etwa 10.3 kpc (33'600 Lichtjahre) und er bewegt sich mit etwa 93 km/s auf uns zu. Die Masse beträgt das 223'000-fache der Sonne. [251] Im Sternhaufen wurden 50 Veränderliche gefunden. [282]

Revised+Historic NGC/IC, Version 22/9, © Dr. Wolfgang Steinicke [277]
BezeichnungNGC 4590
TypGCL (X)
Rektaszension12h 39m 28.0s
Deklination-26° 44' 32"
Durchmesser11 arcmin
Visuelle Helligkeit7.3 mag
Metrische Entfernung10.300 kpc
Dreyer Beschreibungglobular, L, eRi, vC, iR, rrr, st 12
Identifikation, AnmerkungenM 68, GCL 20, ESO 506-SC30

Galaxie PGC 42334

Nur etwa 10 Bogenminuten entfernt befindet sich die kleine, lichtschwache Galaxie PGC 42334.

«Catalogue of Principal Galaxies» Paturel et al., 1989 [144]
BezeichnungenPGC 42334: ESO 506-29, MCG 4-30-9
Rektaszension (J2000.0)12h 39m 16.3s
Deklination (J2000.0)-26° 54' 41"
Morphologischer TypSB
Abmessungen1.2' x 1.1'
Visuelle Helligkeit14.2 mag
Radialgeschwindigkeit (HRV)2976 km/s
Positionswinkel°

Auffindkarte

M 68 liegt ihm Sternbild Hydra (Wasserschlange). Um ihn zu finden, verbinde die Sterne Algorab (η Corvi) — Kraz (β Corvi) um 3.5° nach Süden. Er kann von Februar bis Mai am besten beobachtet werden.

Karte Kugelsternhaufen Messier 68
Kugelsternhaufen Messier 68 im Sternbild Hydra. Karte mithilfe von SkySafari 6 Pro und STScI Digitized Sky Survey erstellt. Grenzgrößen: Sternbildkarte ≈ 6.5 mag, DSS2-Ausschnitte ≈ 20 mag. [149, 160]

Visuelle Beobachtung

Beschreibung ausstehend ...

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Quellenangaben