Sternbild Indus (Indianer)

Eigenschaften
Das Sternbild ist ziemlich ausdruckslos in seinem südlichen Teil und erst zwischen den Sternbildern Pavo und Grus findet man vier etwas hellere Sterne. Die Fläche beträgt 294 Quadratgrad und das Zentrum kulminiert jeweils etwa am 13. August um Mitternacht, ist von Mitteleuropa aus nicht sichtbar. [9, 15]
IAU Name | Indus |
IAU Genitiv | Indi |
IAU Kürzel | Ind |
Deutscher Name | Indianer |
Kulmination bei lokaler Mitternacht | 10. August |
Saison (Breitengrad +46.8°) | [Nicht sichtbar] |
Rektaszension (J2000.0) | 20h 28m 41s … 23h 27m 59s |
Deklination (J2000.0) | -74° 27' 16" … -44° 57' 32" |
Fläche | 294 deg2 |
Nachbarn (N↻) | Mic, Sgr, Tel, Pav, Oct, Tuc, Gru |
Kataloge

Geschichte
Das Sternbild, das einen Indianer verkörpern soll, wurde im Jahre 1603 von Johann Bayer in seiner Uranometria aufgenommen. Der lateinische Name Indus passt eher auf die Bewohner Indiens, die figurale Konzeption jedoch erinnert wieder an einen Indianer aus den nordamerikanischen Prärien. [7, 21]